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Architekturtheorie Eins / Großbritannien / Bettina Schlorhaufer

8.05.2017

Vor dem Hintergrund der Diskurse in Frankreich über „bon goût“, „usage“ und „caractère“ in der Architektur, der daraus hervorgehenden frühen Funktionalismusdebatte sowie der zunehmenden Verbindung von Architektur und gesellschaftstheoretischen Ansätzen bzw. Moral, legen Augustus Welby Pugin, John Ruskin und William Morris in Großbritannien die Grundsteine für die „moderne“ Architekturtheorie – z. B. indem sie beginnen, außerarchitektonische und außerästhetische Fragestellungen in ihre Reflexionen einzubeziehen. Mit William Richard Lethaby und Geoffrey Scott werden überdies Theoretiker vorgestellt, die zum Teil Auffassungen ihrer Vorgänger scharf kritisierten.

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