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Architekturtheorie Eins / Benthams Panopticum / Bettina Schlorhaufer

13.06.2017

Bentham’s panopticon

„Panopticon“ oder „inspection house“ (dt. „Panoptikum“) ist die Bezeichnung für eine spezifische Bautypologie (z. B. für Gefängnisse oder Spitäler), die vom britischen Staatstheoretiker Jeremy Bentham um 1800 popularisiert wurde. Im Rahmen der Vorlesung geht es vor dem Hintergrund des Theoriemodells „Strafen und Überwachen“ von Michel Foucault um die Frage, wie eine Macht, der Staat oder eine andere Autorität mit ihren Bürgern oder Rezipienten kommuniziert. Ein Wandel in Bezug auf die Kommunikation einer Autorität mit ihren Bürgern setzt voraus, dass diese als solche erkannt werden. Mit der Entwicklung der frühmodernen Zivilgesellschaft hängen nicht zuletzt auch räumliche Auswirkungen zusammen.
Die Vorlesungen „Bentham’s panopticon“ und „exhibitionary complex“ bilden eine thematische Einheit.

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