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Architekturtheorie Eins SoSe 19 / Sozialistische Utopien / Bettina Schlorhaufer

8.04.2019

Sozialistische Utopien und weltanschauliche Gemeinschaftssiedlungen (Robert Owen, Charles Fourier, die Hutterer und die Shaker)

Die so genannten „Sozialistischen Utopisten“ machten – auf dem Gedanken einer freien Persönlichkeitsentwicklung des Menschen aus dem 18. Jahrhundert aufbauend – Vorschläge zur Umbildung der bestehenden Gesellschaft. Robert Owen und Charles Fourier, die Hauptvertreter des utopischen Sozialismus (oder Frühsozialismus) verfolgten die Gründung eines gerechten Idealstaates bzw. idealer Lebensgemeinschaften auf der Basis von Gemeineigentum. Für das Leben in der Gemeinschaft wurden auch „neue“ Räume im architektonischen, manchmal auch städtebaulichen Sinn konzipiert.

Als weitere Beispiele die Shaker und die Hutterer: Diese weltanschaulichen Gruppierungenwaren nicht die einzigen, die – vereinfacht gesprochen – unter ähnlichen moralisch-ideologischen Voraussetzungen in den USA mit Erfolg Siedlungen gründeten und in manchen Aspekten die amerikanische Lebenskultur – nicht zuletzt auch in Architektur und Design – bis heute prägten.

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