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Architekturtheorie_1 SoSe21 / Claude-Nicolas Ledoux (2) / Bettina Schlorhaufer

03 29th, 2021

Claude-Nicolas Ledoux – Architektur, die das Glück einer größtmöglichen Menge an Menschen bewirkt

Das Werk von Claude-Nicolas Ledoux (1736–1806) war vom Gedankengut der Aufklärung und dem der Freimaurer geprägt – den Leitideen jener Gelehrten, Philosophen, Ökonomen, Schriftstellern und Architekten, die sich einer Reform der veralteten, feudalen Institutionen ihrer Zeit verschrieben hatten (u. a. Voltaire, Diderot und Rousseau).

Neben den Aufträgen, die Ledoux v. a. für Auftraggeber aus der Aristokratie realisierte, arbeitete er an einer Stadtutopie. Hier zeigte er sich als ideenreicher, wenngleich unsystematischer Denker, beeinflusst von zeitgenössischen Strömungen wie der Physiokratie und der Agronomie. Wenig bekannt ist in diesem Zusammenhang, dass der Architekt darüber hinaus im Renaissance-Traktat Hypnerotomachia Polyphili“ eine besonders wichtige Inspirationsquelle fand.

Siehe auch: Claude Nicolas Ledoux (1736–1806) – Architekt im „Jahrhundert der Lichter“

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